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Unter den Sammelbegriff
"Spezialversicherungen" können alle
Versicherungen gefasst werden, die nur
wenige Versicherungsnehmer brauchen oder
deren Risikoanalysen besondere
Fachkenntnisse erfordern. Andere
Bezeichnungen dafür sind "special lines", "special
risks" oder "financial lines".
In erster Linie gehört die D&O-Versicherung
(mehr) dazu, weil zur Beurteilung des
Risikos und zur Erläuterung der Deckung
Fachkenntnisse aus den Gebieten Wirtschaft
(inkl. Finanz- und Rechnungswesen) und Recht
(Gesellschafts-, Kapitalmarkt- und
Haftungsrecht) erforderlich sind.
Ansonsten können folgende Versicherungen
dazu gezählt werden:
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Versicherungen für
Finanzinstitute
(Banken und Finanzberater aller Art), vor
allem ihre
Berufshaftpflichtversicherung (PI / E&O) und
Vertrauensschadenversicherung (inkl. BBB) (mehr)

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Transaktionsversicherungen,
das sind besondere Versicherungslösungen bei
Firmenfusionen und – übernahmen (Mergers &
Acquisitions), einschliesslich Warrenty &
Indemnity - und Keyman -
Versicherungen (mehr)

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Finanzielle
Entschädigungen und Beratungsleistungen bei
Krisenmanagement, z.B. bei Entführung und
Lösegelderpressung (K&R)
oder Produktekontamination (mehr)

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Weitere
Spezialitäten: Vertrauensschaden-,
Rechtsschutz- (inkl. Patentrechtsschutz),
und
Kreditversicherungen (mehr)
Gemeinsamkeiten
Spezialversicherungen erfordern wie
beschrieben Fachkenntnisse auf speziellen
Gebieten.
Die Versicherungsmärkte dafür sind eng: es
gibt nur wenige Versicherungsgesellschaften
und wenige Makler mit ausreichender
Erfahrung. Die Versicherungsbedingungen
weichen stark voneinander ab, häufig sind
massgeschneiderte Lösungen notwendig, ein
Produktvergleich ist schwierig.
Der Beratungsbedarf beim Kunden ist hoch und
oftmals entscheidet sich der Kunde, das
Risiko weiterhin selbst zu tragen und nicht
zu versichern. |